Al-Qaa: Land des Safrananbaus im Libanon.

Safran gilt als das wertvollste Gewürz namens Rotgold. Zart und rot sind die Stempel seiner violetten Blüte. In einer erdfarbenen Landschaft, die von der aufgehenden Sonne verbrannt wird, wird Safran angebaut. Hier in Qaa, einem ländlichen Dorf am Fuße des Antilibanon, wenige Kilometer von der syrischen Grenze entfernt, bekämpfte die libanesische Armee im Sommer 2017 die Terroristen.

Aber auch hier bauen Khalil und sein Sohn Youssef Wehbé seit dem Jahr 2000 Safran an, seit die Blume als Alternative zum illegalen Anbau in Hermel eingeführt wurde. Aber diese geschichtsträchtige Gegend ist auch für ihre sonnenverwöhnten landwirtschaftlichen Produkte bekannt. Tatsächlich erntet die Familie Wehbé die Auberginen und konserviert sie in mit Knoblauch und Walnüssen gefüllten Gläsern. Diese Auberginen, Makdouss genannt, sind ein Muss. Auch die Familie hat es zu ihrer Spezialität gemacht.
Wenn fast der gesamte im Libanon konsumierte Safran importiert wird und der libanesische Markt ihn in verschiedenen Qualitäten anbietet, produziert Youssef Wehbé heute den besten; etwa vier Kilogramm Safran pro Jahr. Zwanzig Jahre später verfolgt der junge Mann seine Karriere als Safranproduzent tadellos. Die Ernte erfolgt im Herbst von Hand, nachdem die ersten Sonnenstrahlen der aufgehenden Sonne die Blütenblätter zum Blühen bringen.
In der libanesischen Küche noch wenig verwendet, ist Safran dennoch in unserer traditionellen Esskultur präsent. Es aromatisiert den Reis von Fleisch- und Hühnchengerichten, da es als Aufguss zubereitet wird. Bereits von einem großen Restaurant in Beirut adoptiert, ist es bereits auf dem lokalen Markt. Es ist nur eine Frage der Zeit, dass die Libanesen es in Gerichten und Desserts verwenden, die sie neu erfinden werden. Vielleicht würden wir eines Tages ein Safraneis aus Qaa genießen, während wir die Farmhouse Road im Land der Zedern bereisen.
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Née au Liban dans une famille qui aime parcourir le pays à la découverte de son histoire et son terroir. Raghida Samaha a fait des études en langues vivantes. Sa prédilection pour les voyages, les arts et les anciennes civilisations l’ont amené à suivre une formation de guide touristique au Ministère de Tourisme Libanais. En 2006-2007 un DES en journalisme francophone lui a permis de traduire ses découvertes dans le magazine Cedar Wings; un moyen d’attire l’attention des lecteurs au sujet des trésors du pays.
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